Van-der-Waals-Gleichung

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Die Van-der-Waals Gleichung entspricht der idealen Gasgleichung, nur sind Druck und Volumen durch die Konstanten a und b genauer formuliert. Die Wechselwirkungen der Atome oder Moleküle werden berücksichtigt. Der erste Faktor der linken Seite berechnet p integriert die Stoßkraft und die Stoßhäufigkeit der Atome oder Moleküle. Der zweite Faktor berechnet V und berücksichtigt dabei die Eigenvolumina der Atome oder Moleküle.



a und b sind wie zu erwarten stoffspezifische Größen, die in langen Tabellen nachgelesen werden können.

Einheiten: a = [dm6barmol-2]

b = [dm3mol-1]


Die vdW-Gleichung sagt sog. "vdW-Schleifen" voraus:















Diese sind physikalisch unlogisch: Denn der Druck sinkt nicht wenn man das Volumen verringert.

Die Schleifen werden durch die sog. Maxwell-Konstruktion extrapoliert, d.h. die Schleifen werden durch eine Horizontale ausgeglichen.

Die vdW-Gleichung sagt theoretisch und praktisch die Existenz eines Sattelpunktes voraus. Dieser Punkt heißt "kritische Temperatur".