Griffith's Experiment

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Griffith Experiment mit Mäusen

Das Griffith Experiment wurde 1928 durch geführt. Da das wikipediabild einfach zu gut ist, habe ich es hier übernommen. Griffith fand heraus, das Bakterien genetische Informationen unter einander austauschen können.

Griffith experimentierte mit 2 Stämmen des Streptococcus pneumoniae, einer pathogen (S-Stamm) und der andere nicht (R-Stamm). Der pathogene Stamm löst in Mäusen Lungenentzündung aus.
S steht für smooth und R für rough, beides Eigenschaften die man unter dem Mikroskop sehen kann. Bakterien des R-Stammes sind mikroskopisch betrachtet rauh und können sich nicht vor dem Immunsystem verstecken und werden phagocytiert. Smoothe Bakterien sind schön glatt, da sie eine Schleimkapsel umhüllt. Dies ist auch eines ihrer Virulenzfaktoren. Die Schleimkapsel trickst das Immunsystem aus und der Keim kann dadurch die Krankheit auslösen. (Vgl Spalte 1 und 2 der Abbildung)

Verabreicht man den Mäusen den S-Stamm, der vorher durch Hitze abgetötet wurde, ist der Virulenzfaktor verloren und die Maus überlebt das Ganze.

Als letzten Schritt mischte er den R-Stamm mit dem hitzeinaktivierten S-Stamm. Verabreicht man dies nun einer Maus so erkrankt sie an Lungenentzündung und stirbt. Es konnten im Blut der Mäuse lebende! Bakterien des S-Stammes nachgewiesen werden. Es hat eine Transformation statt gefunden. Die lebenden R-Stämme haben die Schleimkapselbildungseigenschaft von den toten Bakterien des S-Stammes übernommen.

1944 konnte bewiesen werden das es zu einer Übertragung von DNA gekommen war. Dies führte u.a. zur Erkenntnis, das die DNA Träger der genetischen Informationen ist.