Tierzelle

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Gemeinsamkeiten aller Zellen[Bearbeiten]

Die Zelle stellt eine Funktionseinheit aller Lebewesen dar. So ist es nicht ungewöhnlich, dass alle Zellen, egal ob pro- oder eukaryontisch, gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen:

  • DNA = genetische Information (Unterschied Pro- und Eukaryont: Eukaryo heißt soviel wie echter Kern. Alle haben einen Zellkern, der durch eine Kernhülle vom Rest der Zelle abgegrenzt ist. Prokaryonten haben eine ringförmige offene DNA-Struktur).
  • Ribosomen = Proteinsynthese
  • Plasmamembran = Eingrenzung des Cytoplasmas
  • geringe Größe und Faltung zur erleichterten Diffusion von Nähr- und Abfallstoffen.

Eigenschaften eukaryontischer Zellen[Bearbeiten]

Größe: relativ groß 10 - 100 m (Muskel- und Nervenzellen bilden eine Ausnahme die sind bis zu mehreren cm lang)
Das genetische Material ist ein Komplex aus DNA und Histon- und Nichthistonproteinen. Diese sind in den Chromosomen organisiert, welche im Zellkern lokalisiert sind. Dieser ist wie schon erwähnt von einer Membran abgegrenzt.
Es finden sich mehrere membranumhüllte Organellen innerhalb der Eukaryontenzelle: Mitochondrien, Cholorplasten (nur bei Pflanzen), endoplasmatisches Retikulum, Golgi-Apparat und alle möglichen Arten der -somen.
Die Energiegewinnung erfolgt über Aufnahme von Nährstoffen und deren Verstoffwechselung (Atmungskette) oder durch Photosynthese (nur bei Pflanzen). Die entsprechenden Enzyme der Atmungskette sind in den Mitochondrien verpackt. Der oxidative Stoffwechselweg geschiet nach einem weitgehend einheitlichen Muster.
Eukaryontische Zellen weisen eine hochgeordnete und komplexe Struktur auf. Diese wird durch Mikrotubuli, Intermediärfilamente und Actinfilamente gewährt.
Diese hohe Ordnung führt weiterhin zu einer gezielten Bewegung innerhalb der Zelle. Endo- oder Exocytose sind beispielsweise signal- oder produktgesteuert.
Zellteilung: Mitose mit Spindelapparat