Bestimmung der Aschenalkalität in Wein

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Bestimmung der Aschenalkalität in Wein[Bearbeiten]

Prinzip[Bearbeiten]

Die aus einer abgemessenen Menge Getränk gewonnene Asche wird in einem Überschuss Säure bekannter Konzentration aufgenommen und der verbleibende Säureüberschuss mittels Lauge zurücktitriert. Der ermittelte Wert beschreibt den Gesamtgehalt alkalisch reagierender Stoffe in der Asche. Es lassen sich dadurch Hinweise ableiten die den Fruchtanteil der Probe andeuten.

Reagenzien[Bearbeiten]

  • 0,1 N (= 0,05 M) Schwefelsäure
  • 0,1 N Natronlauge
  • 0,1% iges Methylorange in Ethanol

Durchführung[Bearbeiten]

Die aus 25 mL der Probe gewonnene Asche wird mit 20 mL 0,1 n H2SO4 versetzt und kurz erwärmt bis sich die komplette Asche gelöst hat. Die Lösung wird dann quantitativ in einen Erlenmeyerkolben überführt und mit 0,1N NaOH gegen Methylorange von rot auf gelb titriert.

Auswertung[Bearbeiten]

Die Aschenalkalität (AA) berechnet sich über folgende Gleichung:

AA = 4 * (a * f1 - b * f2) 

Wobei:
a = Volumen der Schwefelsäure
b = Volumen der NaOH
f1 = Faktor der Schwefelsäure Hierfür macht man eine Titerbstimmung!
f2 = Faktor der Natronlauge Hierfür macht man eine Titerbstimmung!